PennHIP Deutschland

Züchterischer Einsatz der PennHIP-Diagnostik

Neben der klassischen Beurteilung der FCI- / OFA-empfohlenen „Hyperextensionslagerung“ (Aufnahme mit gestreckten Gliedmaßen)als Basis der Zuchtbewertung der Hüftgelenke von Hunden ermöglicht die Ermittlung der Laxität der Hüften durch Messung des Distraktionsindexes (Distraction Index – DI) frühzeitig (d.h. ab Ende der 16. Lebenswoche) die züchterische Selektion der Nachkommenschaft von gezielten Anpaarungen.

Durch züchterischen Ausschluss von Tieren oder Vererbern mit „lockeren“ Hüften haben sich in den USA bereits einige HD-freie Zuchtlinien gezielt entwickeln lassen.

Die Frühzeitigkeit der Beurteilung ermöglicht zudem, gute Vererber gegebenenfalls intensiver und gezielter verpaaren zu können.

Die z.B. in der Rinderzucht übliche Beurteilung der Vererberleistung durch Beurteilung der Nachkommenschaft erscheint unter diesem Aspekt auch für die Hundezucht erstrebenswert.